SPD-Harleshausen: Kindergeld auch für "Hartz IV-Aufstocker"

Presse

Harleshausen. Auf seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung hat sich der SPD - Ortsverein Kassel-Harleshausen mit der Anrechnung des Kindergeldes für sog. "Hartz-IV-Aufstocker" beschäftigt. Diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die voll oder in Teilzeit arbeiten, müssen zusätzlich Arbeitslosengeld II (sog. Hartz IV oder ALG II) beziehen, weil ihr Lohn nicht das Existenzminimum (ca. 1.500 € vierköpfige Familie) sichert. Auf das Arbeitslosengeld wird der Bezug von Kindergeld aber voll angerechnet, d.h. das ALG II vermindert sich um den Betrag des Kindergeldes.

Nach dem Beschluss der SPD-Harleshausen, soll zukünftig die Anrechnung des Kindergeldes für diese Aufstocker entfallen, also das Kindergeld diesem Personenkreis voll zur Verfügung stehen. Sie unterliegen wie allen anderen Erwerbstätigen und gleichzeitig Erziehenden einer Doppelbelastung. Insoweit ist eine Gleichbehandlung nach Ansicht des Ortsvereins dringend geboten. Die politische Planung für das kommende Jahr steht ganz im Zeichen der Kommunalwahl im März 2011. Ziel des Ortsvereins ist es, als einer der drei größten im SPD-Unterbezirk Kassel-Stadt, wieder ein Mandat in der Stadtverordnetenversammlung zu erlangen. Die gute und für den Stadtteil wichtige Arbeit im Ortsbeirat soll weiter vorangetrieben werden. Die SPD-Harleshausen möchte dazu auch die Mehrheit der Mitglieder stellen und damit auch zukünftig den Posten des Ortsvorstehers besetzen. Schließlich fanden Wahlen zum Vorstand des Ortsvereins statt.
  • Hubert Hackenschmidt wurde für weitere zwei Jahre im Amt als Vorsitzender bestätigt.
Zu seinen Stellvertretern wurden
  • Gösta Ehrhardt und
  • Markus Manß
gewählt. Schriftführer sind
  • Marie-Luise Ros und
  • Reinhard Wintersperger (Stellvertreter).
Kassierer
  • Carsten Höhre und
  • Kurt Berle (Stellvertreter).
Als Beisitzer gehören dem Vorstand an:
  • Harald Kühlborn,
  • Wolfgang Bunzel,
  • Adolf Hilke,
  • Nicole Manß,
  • Klaus Plaß,
  • Barbara Wiegand,
  • Hermann Bork,
  • Eberhardt King,
  • Heinrich Nordheim,
  • Joachim Eisenberg,
  • Werner Wiegand und
  • Helga Diegel.
Revisoren wurden
  • Elisabeth Kraß-Köhler und
  • Peter Strotmann.
 
 

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