Aktuelles aus dem OBR
Ergebnisse Ortsbeiratsitzung vom Juni 2009
- Neuer Markt im ehemaligen Edeka-Markt Seidl: An der Ahnatalstraße / Ecke Wilhelmshöher Weg könnte bald einer neuer CAP-Markt eröffnen, damit würde wenigstens eines der beiden Lebensmittelgeschäfte ersetzt, die in diesem Jahr im Stadtteil Harleshausen shlossen.
CAP steht ist die Kurzform des englischen Worts Handicap (Behinderungung). Die CAP-Märkte bilden inzwischen eine Supermarktkette mit einem doppelt integrativem Konzept: Zum einen werden in den CAP-Märkten vorzugsweise behinderte Menschen beschäftigt, zugleich will die Cap-Lebensmittelkette bewusst jene Lücken füllen, die in den Wohnquartieren durch die zunehmende Schließung von Lebensmittelmärkten entstehen. Wie in Harleshausen durch die Schließung des Markts in der Ahnataltraße. Wovon vor allem viele ältere Menschen betroffen sind, da sich die Einkaufswege erheblich verlängert haben.
Lizenzgeber hinter der Kette ist die Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd, Lizenznehmer sind gemeinnützige Einrichtungen vor Ort, etwa die Arbeiterwohlfahrt (Awo), Caritas oder die Werkstätten.
Die CAP-Filialen bieten ein Vollsortiment-Angebot zur Deckung des täglichen Bedarfs an und siedeln sich sich vorzugsweise in Ortskernen und Stadtteilzentren, damit sie gut zu Fuß erreichbar sind. Derzeit gibtes in Deutschland 64 CAP-Filialen mit einer Größe von 200 bis 1500 Quadratmetern.
Der Ortsbeirat hat eine Arbeitsgruppe gebildet, die den Kontakt zu CAP halten und die Ansiedlung begleiten soll.
Weitere Infos zu den CAP-Märkten gibt es auf der CAP-Website
- Verkehrssituation im Stadtteil:
Die geplante Verkehrsberuhigung der Kronenstraße ist am Veto der Anlieger gescheitert. In einer Anliegerversammlung haben sich die Anlieger mit Mehrheit gegen die Planungen einer Verkehrsberuhigung ausgesprochen. Damit sind diese Pläne jetzt vom Tisch.
Verkehrsertüchtigung der Kreuzung Obervellmarer Straße / Wolfhager Straße: Hier ist in Planung durch eine Fahrbahnverbreiterung einerseits eine reibungslose Abbiegung von Großfahrzeugen (LKW, Bus) zu ermöglichen - momentan ist wegen des geringen Platzes ein gelichzeitiges berührungsfreies Abbiegen von LKW und Bussen unmglich - und andererseits einen eigene Linksabbiegespur von der Obervellmarer in die Wolfhager Str. zu schaffen. Eine Mehrheit aus SPD und Grünen sieht die Planung allerdings kritisch, denn bereits jetzt ist der Ortskern in Harleshausen verkehrlich überlastet und der Ausbau der Kreuzung wird weiteren Verkehr anziehen. Im Herbst ist daher zunächst eine eine Expertenanhörung geplant, um diese kritischen Punkte zu klären.
- Stadtteilplatz: Die Realisierung eines Stadtteilplatzes in Harleshausen ist weiter in die Ferne gerückt. Das Regierungspräsidium (RP) Kassel hat unverständlicher Weise die Planung gestoppt. Das RP argumentiert, da es sich um eine eine freiwillige Aufgabe handele, stünden dafür keine Planungsmittel zur Verfügung.
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